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VAE reichen der Welt die Hand der Freundschaft
posted on 04/12/2008
Die AuĂenpolitik der VAE ist auf Weisheit, MĂ€Ăigung und der UnterstĂŒtzung von Recht und Gerechtigkeit ĂŒber Dialog und VerstĂ€ndnis begrĂŒndet. Ebenfalls grundlegend sind die Achtung internationaler Abkommen und der UN-Charta, die Pflege nachbarschaftlicher Beziehungen, die Achtung von Staatshoheit und IntegritĂ€t anderer LĂ€nder, das Nichteinmischen in die Angelegenheiten anderer LĂ€nder und die Beilegung von Streitigkeiten mit friedlichen Mitteln. Der PrĂ€sident, Seine Hoheit Scheich Khalifa Bin Zayed Al Nahyan umriss diese Prinzipien in einer an die Botschafter und Diplomaten der VAE gerichteten Ansprache auf einer jĂŒngst stattgefundenen Sitzung. Er wies dabei auch darauf hin, dass sich die VAE zwar fĂŒr eine Politik der offenen TĂŒr gegenĂŒber der Welt engagieren, dass dies jedoch nicht bedeute, dass sie ihre Verantwortung aufgeben werden, eine gerechte Sache im internationalen Bereich zu unterstĂŒtzen. Die VAE werden die Hand der GroĂzĂŒgigkeit und des Friedens allen LĂ€ndern und Menschen der Welt reichen und auch weiterhin eine BrĂŒcke der Liebe und Freundschaft zwischen den Menschen der VAE und der Welt schlagen.
Als GrĂŒndungsmitglied des Gulf Cooperation Council (GCC) engagieren sich die VAE weiterhin fĂŒr eine Förderung und Festigung der Kooperation zwischen den Mitgliedern. Scheich Khalifa verpflichtete sich, auch in Zukunft eng mit seinen BrĂŒdern, den FĂŒhrern der ĂŒbrigen MitgliedslĂ€nder, zusammenzuarbeiten, um gemeinsame GCC-Aktionen zu verbessern, die Wirksamkeit des Councils durch eine StĂ€rkung seiner politischen, wirtschaftlichen, sicherheitsrechtlichen und sozialen Integration anzuheben und weiterhin eng zur UnterstĂŒtzung der diplomatischen BemĂŒhungen in den spannungsreichen Konfliktgebieten im Mittleren Osten, einschlieĂlich der arabischen Golfregion, zusammenzuarbeiten. Der AuĂenminister Scheich Abdullah Bin Zayed Al Nahyan forderte die internationale Gemeinschaft seinerseits auf, dem Iran nahe zu legen, positiv auf die aufrichtigen Aufrufe von VAE, GCC und Arabischer Liga zu reagieren und sich bereit zu erklĂ€ren, diese strittige Frage entweder in direkten Verhandlungen oder ĂŒber einen Schiedsspruch des Internationalen Gerichtshofs zu schlichten.
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Anstieg im VAE-China-Handel um jÀhrlich 34%
posted on 04/12/2008
Die Handelsbeziehungen zwischen den VAE und China haben in den letzten Jahren ein jÀhrliches Wachstum 34% erlebt. Das lieà Mohammed Ahmed bin Abdul Aziz Al Shehi, StaatssekretÀr im Wirtschaftsministerium, verlauten. "Der gesamte Wirtschaftsaustausch im Nichtölbereich stieg von US$4 Mrd. (Dh14,68 Mrd.) in 2003 auf US$13 Mrd. in 2007 an, was einer jÀhrlichen Wachstumsrate von 34 Prozent entspricht", sagte er. Insgesamt 31 chinesische Unternehmen sind im Wirtschaftsministerium der VAE gemeldet und es gibt weitere 900 Unternehmen in den Freihandelszonen der VAE. Die Zahl der chinesischen Handelsniederlassungen betrÀgt 77 und die der chinesischen Handelsmarken 1132.
Die VAE und China haben ein wirtschaftliches, industrielles und technisches Kooperationsabkommen, einen Vertrag zur Vermeidung der Doppelbesteuerung, einen Vertrag zum Investitionsförderungsschutz und einen Lufttransportvertrag abgeschlossen. Derzeit fĂŒhren die GCC-LĂ€nder auch Verhandlungen mit China ĂŒber den Abschluss eines Freihandelsvertrages.
In dieser Woche fand die fĂŒnfte Sitzung des UAE-Sino Business Committees in Abu Dhabi statt, an der eine Reihe von Beamten und Vertretern der Bundesministerien, der Wirtschaftssektoren und des privaten Sektors in den VAE teilnahmen. Ziel der Sitzung war es, die bilateralen Handelsbeziehungen weiter zu stĂ€rken, den wirtschaftlichen Austausch zwischen den beiden LĂ€ndern anzuheben, die wirtschaftlichen und Investment-Beziehungen zu entwickeln und den geschĂ€ftlichen Austausch zu erweitern. â Emirates Business
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Atlantis lÀsst Dubai erstrahlen
posted on 27/11/2008
Dubai ist ein Land der Superlative â doch diesmal hat sich das Emirat selbst ĂŒbertroffen, als der Himmel im Glanz von Feuerwerken erstrahlte, die siebenmal so groĂ waren, wie die der Olympischen Spiele.
Sie stellten alles Bisherige in den Schatten und beglĂŒckten die etwa 2 000 GĂ€ste auf einer der gröĂten Partys der Welt. Scheich Maktoum bin Mohammed bin Rashid Al Maktoum, der stellvertretende Herrscher von Dubai, erschien wenige Minuten vor der Feuerwerksshow auf der Party.
Der Pyrotechnikexperte Grucci markierte die Eröffnung der kĂŒnstlichen Insel und des Resort Hotels Atlantis-The Palm im ganz groĂen Stil, als kurz nach Mitternacht der Himmel in den verschiedensten Farben und Formen erstrahlte.
Sol Kerzner war zur Galaeröffnung seines zweiten Atlantis Resort Hotels aus SĂŒdafrika angereist. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem in Dubai ansĂ€ssigen staatlichen Bauunternehmen Nakheel durchgefĂŒhrt, das auch die palmenförmige Insel schuf, auf der sich das Hotel befindet.
âAtlantis ist riesig â ich hab so was noch nie gesehenâ, erklĂ€rte die englische SĂ€ngerin Lily Allen den Reportern. Fasziniert und voller Bewunderung staunten die GĂ€ste, als sich eine der gröĂten Feuerwerksshows der Welt vor ihren Augen entfaltete. Dann sangen sie und wiegten sich im Rhythmus zu Kylie Minogues temperamentvoller und prickelnder Musik, als sie vor dem Hotel und zum Meer hin ihr Konzert gab. Ein riesiger âSeedracheâ schlĂ€ngelte sich durch die Menge, bei dem es sich um ein 21 Meter langes BĂŒffet handelte. Mit seinen 3000 handgefertigten Schuppen fĂŒgte er sich anmutig in die Menge. KostĂŒmierte Bedienstete boten den GĂ€ste Leckerbissen von drei weiteren BĂŒffets. Sol Kerzner hieĂ die GĂ€ste willkommen und versprach ihnen einen wundervollen Abend. Insgesamt 113 KĂŒnstler waren an der Show beteiligt, die jedoch alle von Gruccis Feuerwerken ĂŒbertroffen wurden, die Hotel, Insel und Himmel immer wieder in ihr strahlendes Licht tauchten.
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VAE stellen US$550 Mio. fĂŒr den Wiederaufbau Afghanistans bereit
posted on 27/11/2008
Die VAE haben US$ 550 Mio. fĂŒr Wiederaufbau und StabilitĂ€t in Afghanistan vom Jahr 2002 bis Oktober 2008 bereitgestellt, gab ein Beamter der VAE in dieser Woche bekannt. Der Unterabteilungsleiter im Ministerium fĂŒr auswĂ€rtige Angelegenheiten der VAE, Dr. Tariq Al Haidan, erklĂ€rte den Delegierten auf der International Conference on Return and Reintegration of Afghan Refugees, dass die wirtschaftliche und humanitĂ€re Hilfe fĂŒr Infrastruktur, Gesundheit, Bildung und Verteidigung Zeichen der UnterstĂŒtzung sind, die die Regierung der VAE fĂŒr Wideraufbau und Entwicklung in Afghanistan bereitgestellt hat. Er wies des weiteren darauf hin, dass die humanitĂ€ren und Hilfsorganisationen der VAE auch eine Reihe von Projekten finanziert haben, so u.a. die Sheikh Zayed University in Kabul, die Sheikh Mohammed bin Rashid City in Kandahar, sowie ein Waisenhaus und eine Nervenklinik. âDurch die Teilnahme an dieser Konferenz unterstreichen die VAE ihren Entschluss, die internationalen BemĂŒhungen um den Wiederaufbau in Afghanistan und die RĂŒckfĂŒhrung der FlĂŒchtlinge zu unterstĂŒtzenâ, betonte er. UNHCR zufolge sind 5 Millionen afghanische FlĂŒchtlinge â das sind 20 Prozent der Bevölkerung Afghanistans â seit 2002 in die Heimat zurĂŒckgekehrt. Der GroĂteil davon ist in ihre Ursprungsgebiete heimgekehrt, doch fĂŒr die Menschen, die jetzt in ihre Heimat zurĂŒck wollen, ist es schwieriger, denn das Land hat seine derzeitigen AufnahmekapazitĂ€ten erreicht. Dazu gehören auch die 30.000 FlĂŒchtlinge in Zeltlagern im Osten des Landes, die aufgrund von Unsicherheit und dem Fehlen von Land, UnterkĂŒnften, Versorgungsdiensten und Arbeitsmöglichkeiten nicht in ihre Dörfer zurĂŒckkehren können. VerschĂ€rft wurde die Situation noch weiter durch eine Nahrungsmittelkrise und extreme Trockenheit, aufgrund derer Familien zu Tausenden ihr Heim verlassen und in andere Landbezirke, selbst in die benachbarten LĂ€nder Iran und Pakistan, ziehen mussten.
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Mohammed Bin Zayed trifft US-PrÀsidenten in Camp David
posted on 20/11/2008
Seine Hoheit General Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan, Kronprinz von Abu Dhabi und Stellvertretender Oberbefehlshaber der StreitkrĂ€fte der VAE, traf am Sonntag Abend mit dem amerikanischen PrĂ€sidenten George W. Bush in Camp David zusammen. Thema dieses Treffens waren die starken bilateralen Beziehungen zwischen den VAE und den Vereinigten Staaten, sowie die zunehmende Zusammenarbeit der beiden LĂ€nder in allen Bereichen. AuĂerdem behandelt wurden die jĂŒngsten regionalen und internationalen Entwicklungen. Besondere Aufmerksamkeit galt auch den laufenden BemĂŒhungen um Fortschritte im Nahost-Friedensprozess, sowie der Schaffung von Sicherheit und StabilitĂ€t in der Region. Von beiden Seiten wurden Meinungen in Bezug auf Fragen des gemeinsamen Interesses ausgetauscht. Auch Seine Hoheit Scheich Abdullah Bin Zayed Al Nahyan, AuĂenminister der VAE, US-StaatssekretĂ€rin Condoleezza Rice, Khaldoon Khalifa Al Mubarak, Vorsitzender von Executive Affairs und Yousef Mana' Al Otaiba, Botschafter der VAE in den Vereinigten Staaten, nahmen an dem Treffen teil. PrĂ€sident Bush erstattete Scheich Mohammed ĂŒber die G20-Gipfeltreffen Bericht, auf denen besprochen wird, wie am besten mit den Folgen der weltweiten Finanzkrise umzugehen sei, wie das Vertrauen in die kommerziellen Finanzsysteme erneut aufgebaut und der Weltwirtschaft wieder Lebenskraft und Wachstum verliehen werden könne. Scheich Mohammed betonte den Wert der G20-Treffen gerade zu diesem kritischen Zeitpunkt, wo zunehmend die Meinung vertreten wird, dass ein gemeinsames internationales Vorgehen notwendig sei, um sich den gegenwĂ€rtigen und zukĂŒnftigen Herausforderungen zu stellen. Scheich Mohammed wies auch darauf hin, dass die VAE trotz ihrer soliden finanziellen Lage und ihrer wirtschaftlichen StabilitĂ€t gemeinsam mit anderen LĂ€ndern bemĂŒht sind, die Auswirkungen der gegenwĂ€rtigen Finanzkrise auf ein MindestmaĂ zu beschrĂ€nken.
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Banken kĂŒrzen Einlagen bei der Zentralbank um Dh60Mrd.
posted on 20/11/2008
Die Banken in den VAE kĂŒrzten ihre Einlagen bei der Zentralbank ganz drastisch um ĂŒber Dh60 Mrd., um damit angesichts des scharfen Anstiegs in der heimischen Kreditnachfrage ihren Bedarf an flĂŒssigen Mitteln zu decken. Als Folge der KĂŒrzung war ein starker RĂŒckgang in den Auslandsguthaben der Zentralbank und ein starker Anstieg in den Immobiliendarlehen und anderen Krediten zu verzeichnen. Die Einlagen der 24 Nationalbanken der VAE und von 28 Auslandseinheiten bei der Zentralbank gingen von Dh231,1Mrd. zum Jahresende von 2007 bis Ende Juni dieses Jahres auf etwa Dh170,6 Mrd. zurĂŒck, was einen RĂŒckgang um nahezu Dh60,5 Mrd. darstellt. Den Bankern zufolge handelt es sich bei den meisten entnommenen Mitteln um Einlagenzertifikate, die von der Zentralbank im Lauf des vergangenen Jahres ausgegeben wurden, um die wĂ€hrend des fĂŒnfjĂ€hrigen Wirtschaftsbooms angehĂ€ufte heimische LiquiditĂ€t einzudĂ€mmen. âBei den meisten Einlagen handelte es sich um auslaufende Einlagenzertifikate, die die Banken brauchten, um ihren Kreditverpflichtungen nachzukommen, die in der ersten JahreshĂ€lfte weiterhin stark warenâ, sagte dazu ein Wirtschaftswissenschaftler. Die Entnahme der Gelder spiegelte sich im maĂgeblichen RĂŒckgang der Auslandsguthaben der Zentralbank von etwa Dh285,6 Mrd. auf Dh194,7 Mrd. im selben Zeitraum wider. Den gröĂten Anteil stellen dabei die Einlagen bei Auslandsbanken dar, die von Dh184 Mrd. auf Dh89,4 Mrd. zurĂŒckgingen. Diese Werte zeigen, dass das Guthaben der Zentralbank an Einlagezertifikaten von etwa Dh173,5 Mrd. auf Dh116,9 Mrd. abfiel, wobei der GroĂteil der Mittel von den Nationalbanken als Hauptinvestoren in die Einlagezertifikate der Zentralbank entnommenen wurde. Anscheinend haben die Entnahmen der Banken in der ersten JahreshĂ€lfte dem Verlangen der VAE-Banken nach Bargeld aber kein Ende gesetzt, was die Zentralbank nunmehr veranlasst hat, eine KreditfazilitĂ€t in Höhe von Dh50 Mrd. einzurichten. Von der Bundesregierung erging ein weiteres Angebot von Dh70 Mrd., um auf diese Weise zu gewĂ€hrleisten, dass die Banken weiterhin gut in der Lage sind, Kredite zu gewĂ€hren.
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VAE sind âRising Starâ im weltweiten Tourismus
posted on 13/11/2008
In dem von FutureBrand, einer internationalen Branding- und Designagentur, durchgefĂŒhrten 2008 Country Brand Index (CBI) werden die VAE neben China und Kroatien als eine von drei âEmerging Tourist Destinationsâ der Welt eingestuft.
Das Land wird als ein âRising Starâ im weltweiten Tourismus bezeichnet und dem Index zufolge ist zu erwarten, dass es im Lauf der kommenden fĂŒnf Jahre zu einem bedeutenden Reiseziel werden wird. Es wurde auch zum besten âCountry Brandâ in Bezug auf Resorts, HotelunterkĂŒnfte und Shopping und auch dafĂŒr nominiert, dass es im vergangenen Jahr die eindrucksvollsten Ergebnisse erzielt hat. Unter den fĂŒhrenden 10 Country Brands steht Australien nunmehr schon im dritten aufeinanderfolgenden Jahr an der Spitze, gefolgt von Kanada, das vom sechsten Platz im vergangenen Jahr auf den zweiten Platz vorgerĂŒckt ist, und den Vereinigten Staaten an dritter Stelle. Unter den Top 10 im CBI Index sind auch Italien, die Schweiz und Frankreich zu finden.
Der Studie zufolge erzielen auch der Mittlere Osten, Afrika und Asien ein hohes Wachstum in Bezug auf Reisen und Tourismus. Reisen und Tourismus sind nach dem CBI-Bericht der Wirtschaftssektor mit dem schnellsten Wachstum, der in diesem Jahr eine WirtschaftstĂ€tigkeit von $5,9 Billionen (Dh21,67Billionen) mit ĂŒber 238 Millionen ArbeitsplĂ€tzen aufweisen wird.
Jetzt, wo die traditionellen Tourismus-Hotspots von den Nachwuchs-Destinationen in den Schatten gestellt werden, erlebt der Mittlere Osten neben Afrika und Asia Pacific ein höheres Wachstum als dies beim weltweiten Nachfragedurchschnitt der Fall ist. Zu Asien, das ebenfalls die Tourismusleiter erklimmt, werden in der diesjÀhrigen Country Brand List auch Vietnam, Indien und Kuba genannt.
Es ist erfreulich, dass so viele LĂ€nder jetzt die Idee des Branding ĂŒbernommen haben. Trotzdem sind wir der Meinung, dass dies eine weitgehend unterentwickelte Kategorie ist, da die meisten LĂ€nder weiterhin keine Differenzierung in ihre Werbung und ihr Marketing einbringen.
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Langsameres Wachstum von Vorteil fĂŒr die VAE
posted on 13/11/2008
Einem Bericht von Standard & Poor's (S&P's) Ratings Services zufolge kann sich die gegenwĂ€rtige LiquiditĂ€tseinengung und die sich daraus ergebende Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums durchaus positiv auf die VAE auswirken, da dadurch EngpĂ€sse in Infrastruktur und Ressourcen entschĂ€rft werden, die den Inflationsdruck anheizten. Ein langsameres Wachstum wĂŒrde das Risiko eines nennenswerten Ăberangebots auf dem Immobilienmarkt reduzieren, wobei die LiquiditĂ€t mittelfristig weiterhin knapp bliebe, was eine Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums zur Folge hĂ€tte, da sich die Finanzierung zukĂŒnftiger Projekte dadurch erschweren wĂŒrde. "Eine exogene Straffung der Geldbedingungen ist eine willkommene Entwicklung, da die Bindung des VAE-Dirhams an den Dollar bedeutet, dass eine derartige Straffung nicht allein ĂŒber die heimischen Behörden erzielt werden kann.â Die heimischen LiquiditĂ€tsbedingungen haben in den vergangenen Wochen eine wesentliche Straffung erlebt, was die Zentralbank der VAE veranlasst hat, eine LiquiditĂ€tslinie einzurichten. Obwohl eine Reduzierung des Zugangs zu den globalen KapitalmĂ€rkten zum Teil dafĂŒr verantwortlich ist, haben doch auch mehrere VAE-spezifische Faktoren zur LiquiditĂ€tseinengung beigetragen. Dazu gehören spekulative AbgĂ€nge im Hinblick auf die Bindung des Dirham zum Dollar, das robuste Wachstum in der Kredithergabe, das in den letzten Jahren das Wachstum bei den Einlagen ĂŒbertroffen hat, und die Besorgnis um den Immobiliensektor, die nach den Aussagen von S&P alle eine negative Wirkung auf die LiquiditĂ€t ausgeĂŒbt haben. Die unmittelbaren Kreditrisiken der LiquiditĂ€tseinengung sind beschrĂ€nkt, da der Refinanzierungsbedarf auf nahe Sicht weiterhin zu managen ist. Die langfristigen Auswirkungen der LiquiditĂ€tseinengung sind S&P zufolge jedoch weniger absehbar. âZur Deckung bestehender Verpflichtungen werden Geldmittel zwar weiterhin zur VerfĂŒgung gestellt werden, doch ist dabei ungewiss, ob die Behörden die LiquiditĂ€tsbedingungen so weit lockern werden, dass das Kreditwachstum wieder die ehemaligen Höhen erreichen wird.â
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Anstieg der Immobilienpreise in den VAE um 11-17%
posted on 06/11/2008
Die Preise auf den ImmobilienmĂ€rkten der VAE stiegen im September steil an. Dubai verzeichnete einen mom-Anstieg um 17% und Abu Dhabi um 11%, verglichen mit einem Durchschnitt von 2% â 3% wĂ€hrend der Sommermonate. Nach einer kurzen MĂ€Ăigung im Sommer ziehen die Preise jetzt wieder an. WĂ€hrend sich die Preise weiter nach oben bewegen, scheinen sich die Mietkosten in Dubai jedoch zu stabilisieren, was eine Komprimierung der MietertrĂ€ge zur Folge hat. HSBC zufolge wird der Markt mindestens noch bis 2010 angespannt bleiben. âWie wir in unseren frĂŒheren Berichten bereits erwĂ€hnt haben, kann die Regierung das Angebot ĂŒber seine direkten und indirekten BesitzverhĂ€ltnisse an Dubais gröĂten BautrĂ€gern managen. Unserer SchĂ€tzung nach werden ca. 90% des anstehenden Angebots in Dubai von Nakheel, Dubai Holding und Emaar kontrolliert." Einer nĂ€heren Betrachtung bedarf derzeit die Nachfrage, die von mehreren Faktoren bestimmt wird. Die Kurswertsteigerung durchbricht die Erschwinglichkeit, was durch den AufwĂ€rtsdruck bei den Hypothekenzinsen und der Abnahme bei den BeleihungsauslĂ€ufen noch weiter verstĂ€rkt wird. âVerschlimmert wurde die Situation auch durch den jĂŒngsten RĂŒckgang der Aktienkurse, was darauf hinweist, dass die Region auch nicht gegen globale Trends, ganz gleich ob bei Eigenmitteln, Verbindlichkeiten oder Immobilien, immun ist."
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VAE und Deutschland wollen gemeinsam die drohende weltweite Finanzkrise abwenden
posted on 06/11/2008
Der AuĂenminister der VAE, Seine Hoheit Scheich Abdullah bin Zayed Al Nahyan, sagte, dass die gegenwĂ€rtige internationale Krise der ganzen Welt die Verantwortung auferlege, ernsthafte Schritte zu deren EindĂ€mmung zu unternehmen. Auf einer Pressekonferenz, die in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem in den VAE weilenden deutschen AuĂenminister Dr. Frank Walter Steinmeier abgehalten wurde, wies Scheich Abdullah auf die guten Beziehungen zwischen den VAE und Deutschland hin, die sich in allen Bereichen zunehmend gefestigt haben. Er hob dabei auch hervor, dass sich die GCC nach besten KrĂ€ften bemĂŒhen werden âdie Welt durch eine Kooperation mit Partnern und internationalen Finanzinstitutionen vor der globalen Finanzkrise zu retten und zu reformieren". Scheich Abdullah sagte: âWir sind bestrebt, dass die Welt zur Realisierung der Ziele aus den im Jahr 2000 von den Vereinten Nationen festgelegten Millennium Objectives ein entsprechendes Wachstum erzieltâ, und fĂŒgte hinzu, dass der drohende KonjunkturrĂŒckgang die Wirtschaft in den EntwicklungslĂ€ndern hart treffen könnte. Er wies darauf hin, dass Pakistan Friends, von dem die VAE Mitglied sind, den Internationalen WĂ€hrungsfonds zu Verhandlungen mit Pakistan zur Beilegung der Wirtschafts- und Sicherheitsprobleme des Landes ansporne und dass Deutschland in dieser Hinsicht einen positiven Beitrag leiste. Der deutsche AuĂenminister drĂŒckte seinerseits seine Freude ĂŒber seinen Besuch in den VAE aus und erwĂ€hnte dabei auch die ausgezeichneten Beziehungen zwischen den VAE und Deutschland, die zur Eröffnung der Deutschen Schule in Abu Dhabi mit 270 SchĂŒlern gefĂŒhrt haben. Dr. Steinmeier betonte erneut, dass die beiden LĂ€nder bei der Lösung der globalen Finanzkrise zusammenarbeiten werden und sagte, dass dabei die Rolle der GCC-LĂ€nder, die ĂŒber eine krĂ€ftige Wirtschaft verfĂŒgen, entscheidend sei. âIn den Beziehungen zwischen Deutschland und den VAE ist die Wirtschaft von groĂer Bedeutung. Deutsche Unternehmen leisten ihren Beitrag zu den Infrastrukturprojekten in den VAE. Deutschland ist auch ein wichtiger Partner bei den alternativen Energieprojekten in den VAE.â Der deutsche AuĂenminister wies darauf hin, dass beide LĂ€nder in sĂ€mtlichen Bereichen gute Beziehungen unterhalten und fĂŒgte hinzu, dass Deutschland und die VAE ĂŒber gemeinsame Interessen in der Region verfĂŒgen und nannte dazu als Beispiel die gemeinsamen BemĂŒhungen, eine Verschlechterung der Situation in Pakistan aufzuhalten.
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Die Vereinigten Arabischen Emirate sind eine Föderation von sieben Emiraten (Abu Dhabi, Dubai, Sharjah, Ajman, Umm al-Qaiwain, Raâs al-Khaimah und Fujairah).
- Landesname: Vereinigte Arabische Emirate (VAE) oder Dawlat al Imarat al Arabiyya al Muttahidah
- Hauptstadt: Abu Dhabi
- Nationalfeiertag: 2. Dezember (1971)
- Zeit: UTC plus 4 Stunden
- WĂ€hrung: Emirati dirham (Dh oder AED)
- Wechselkurs: Dh3,67 pro US-Dollar. Der VAE Dirham wird seit Februar 2002 offiziell vom US-Dollar kursgestĂŒtzt.
- Fahne: Drei gleichbreite waagerechte Streifen von GrĂŒn (oben), WeiĂ und Schwarz, mit einem breiteren, senkrechten roten Streifen an der Mastseite.
- Lage: Die im SĂŒdosten der Arabischen Halbinsel befindlichen VAE stellen eine ungefĂ€hr dreieckige Landmasse dar, deren KĂŒstenlinien die SĂŒd- und SĂŒdostkĂŒsten des Arabischen Golfs sowie einen Teil der WestkĂŒste des Golfs von Oman bilden.
- Breiten-/LĂ€ngengrad: 24°N 54°E
 
- FlÀche: UngefÀhr 82.880 Quadratkilometer. Abu Dhabi macht 87 Prozent der gesamten Landmasse des Landes aus.
- KĂŒstenlinie: Vor Anlegung der Inselgruppe ‘Dubai Palms’ und anderer Projekte hatte die KĂŒstenlinie des Landes eine LĂ€nge von ungefĂ€hr 1318 Kilometern. Durch Landgewinnungsprojekte wird sich diese Zahl erhöhen.
- Topografie: Eine tiefliegende KĂŒstenebene geht in die sanft hĂŒgeligen SanddĂŒnen der WĂŒste Rub al-Khali ĂŒber, wĂ€hrend schroffe Bergketten die Ostgrenze zu Oman sĂ€umen.
- Höchste und niedrigste Punkte: Der niedrigste Punkt des Landes befindet sich auf Meeresebene und sein höchster Punkt ist der Jebel Yibir mit 1527 Metern.
- BodenschĂ€tze: Die wichtigsten sind Ăl und Erdgas, von denen sich mehr als 90 Prozent in Abu Dhabi befinden.
- Klima: Die VAE genieĂen ein WĂŒstenklima, das im Winter warm und sonnig und wĂ€hrend der Sommermonate heiĂ und feucht ist. Im östlichen Gebirge ist es im Allgemeinen kĂŒhler und weniger feucht.
- Politisches System: Eine Föderation, in welcher der Bundesregierung der VAE verfassungsmĂ€Ăig spezifische Amtsgewalten zukommen, wĂ€hrend andere Machtbereiche den Mitglieds-Emiraten vorbehalten sind.
- Verfassung: Provisionell am 2. Dezember 1971 angenommen, 1996 permanent gemacht.
- PrÀsident: Seine Hoheit Scheich Khalifa bin Zayed Al Nahyan, Herrscher von Abu Dhabi.
- President: HH Sheikh Khalifa bin Zayed Al Nahyan, Ruler of Abu Dhabi
- VizeprÀsident und Premierminister: Seine Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Herrscher von Dubai.
- Stellvertretender Premierminister: Scheich Sultan bin Zayed Al Nahyan.
- Stellvertretender Premierminister: Scheich Hamdan bin Zayed Al Nahyan.
- Kabinett: Ein vom Premierminister nominierter und vom PrÀsidenten ernannter Ministerrat.
- Rechtssystem: Neben einem Bundesgericht verfĂŒgen sĂ€mtliche Emirate ĂŒber weltliche Gerichtshöfe zur Rechtsprechung in kriminellen, zivilen und kommerziellen Angelegenheiten und Islamische Gerichtshöfe zur ĂberprĂŒfung von Familien- und Religionsstreitigkeiten.
- Entwicklungshilfe: Seit 1971 gewĂ€hrte der Abu Dhabi Entwicklungsfonds (ADFD) 555 LĂ€ndern insgesamt US$5,4 Milliarden an Entwicklungshilfe (2005). Die VAE leisteten auĂerdem betrĂ€chtliche Nothilfe an von Konflikten und Naturkatastrophen betroffene Regionen, sowohl auf Regierungsebene als auch durch Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie die Gesellschaft Roter Halbmond der VAE (RCS).
- Mitgliedschaft bei internationalen Organisationen: ABEDA, AFESD, AMF, FAO, G-77, GCC, IAEA, IBRD, ICAO, ICC, ICCT (Unterzeichner), ICRM, IDA, IDB, IFAD, IFC, IFRCS, IHO, ILO, IMF, IMO, Interpol, IOC, ISO, ITU, LAS, MIGA, NAM, OAPEC, OIC, OPCW, OPEC, UN, UNCTAD, UNESCO, UNIDO, UPU, WCO, WHO, WIPO, WMO, WTO
- Bevölkerung: 4,1 Millionen (VolkszÀhlung von 2005)
- Staatsangehörige: 21,9% der gesamten gezÀhlten Bevölkerung (3,8 Millionen)
- Nicht Staatsangehörige: 78,1% der gesamten gezÀhlten Bevölkerung
- MÀnnliche Staatsangehörige: 50,7%
- Weibliche Staatsangehörige: 49,3%
- Staatsangehörige unter 20 Jahren: 51,1%
- Sprache: Arabisch
- Religion: Islam, AusĂŒbung aller religiösen Glaubensrichtungen ist gestattet.
- Geburtenziffer (SchÀtzung von 2005): 18,78 Geburten/1000 Einwohner
- Sterbeziffer (SchÀtzung von 2005): 4,26 SterbefÀlle/1000 Einwohner
- Lebenserwartung bei der Geburt: 78,3 Jahre
- Gesamtfruchtbarkeitsziffer (2000â05): 2,5 (Geburten pro Frau)
- Sterblichkeitsziffer fĂŒr Kinder unter 5 Jahren (2004): 8 pro 1000 Lebendgeburten
- Neugeborenensterblichkeitsziffer (2004): 5,54 pro 1000
- Kleinkindersterblichkeitsziffer (2004): 7,7 pro 1000
- Sterblichkeitsziffer der gebÀrenden Frauen (2004): 0,01 pro 100.000
- Analphabetenrate: 9%
- Rangplatz im Menschlichen Entwicklungsindex der Vereinten Nationen (2006): 49
- BIP pro Kopf (SchÀtzung von 2006): Dh139.000
- BeschÀftigtenzahl der Zivilbevölkerung (2005): 2.59 Millionen
- Prozentsatz von Frauen in der gesamten erwerbstÀtigen Bevölkerung (2005): 22,4%
- Wochenende: Freitag und Samstag fĂŒr Regierungseinrichtungen; viele Privatfirmen betreiben eine Sechstagewoche.
- Finanzjahr: 1. Januar bis 31. Dezember
- BIP (SchÀtzung von 2006, Nennwert): Dh599 Milliarden
- Reales BIP-Wachstum (SchÀtzung von 2006): 8,9%
- Beitrag des Nicht-Ălsektors zum BIP-Nennwert (SchĂ€tzung von 2006): 63%
- Industriezweige: Ăl und Gas, Aluminium, Zement, KunstdĂŒnger, kommerzielle Schiffsreparaturen, Petrochemie, Baumaterialien, Arzneimittel, Lebensmittelverarbeitung, Tourismus
- ĂlproduktionskapazitĂ€t: 2,7 Millionen Barrel pro Tag
- Erwiesene Ălreserven: 98,1 Milliarden Barrel
- Erdgasproduktion: 65 Milliarden Kubikmeter pro Jahr
- Erwiesene Erdgasreserven: 6 Billionen Kubikmeter
- Ăl- und Gasexporte (SchĂ€tzung von 2006): Dh200 Milliarden
- Exporte (SchÀtzung von 2006): Dh488 Milliarden
- Freihandelszonenexporte (SchÀtzung von 2006): Dh80 Milliarden
- Wiederausfuhr (SchÀtzung von 2006): Dh162 Milliarden
- Importe (SchÀtzung von 2006): Dh359 Milliarden
- AnbauflÀchen: 260.000 Hektar, 3,1% der gesamten LandesflÀche
- Zahl der Dattelpalmen: ĂŒber 40 Millionen
- Agrarprodukte: Datteln, GrĂŒnfutter, GemĂŒse und Obst; Vieh, GeflĂŒgel, Eier, Molkereiprodukte; Fische
- Fischereiflotte: 5191
- Fischer: 17.264
- GeschÀtzter Fangumfang der Fischereiindustrie: 97.574 Tonnen
- Telekommunikation: florierender deregulierter Markt, moderne integrierte Faseroptik; digitales Netz mit hoher Mobiltelefonnutzung.
- Internationale Landesvorwahl: 971
- Internet-Landesvorwahl: ae
- Festnetz-Teilnehmer: 1,26 Millionen
- Mobiltelefon-Teilnehmer (2006): 5,78 Millionen
- Internet-Teilnehmer (2006): 578.000
- HĂ€fen: insgesamt 15, einschlieĂlich der folgenden HaupthĂ€fen: Mina Zayed, Jebel Ali, Mina Rashid, Fujairah, Khor Fakkan, Mina Saqr, Sharjah. In Abu Dhabi entsteht eine groĂe neue Anlage mit Industriepark, Khalifa Port, bei Taweelah.
- Internationale FlughÀfen: sechs insgesamt mit einem siebten (Dubai World Central), der im Bau befindlich ist.
- Gesamte installierte Leistung aller Kraftwerke (2006): 16.220 MW
- Projizierte installierte Leistung aller Kraftwerke (2010): 26.000 MW
- JĂ€hrliches Strombedarfswachstum (2005): : 12%
- Gesamte Wasserproduktion (2004): 886 Milliarden Liter
- Fernsehsender: 42
- Radiosender: 26
- Zeitungen: 9
- Zeitschriften: ĂŒber 160
- Nachrichtenagentur:: Emirates News Agency (WAM)
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